Missionen

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Missionsarbeit in Mittel und Nordindien und in aller Welt 

Das Jahr 1962 markiert einen Aufbruch der Missionsarbeit des CMI zu neuen, großen Zielen. In diesem Jahr wurde die erste Syro-Malabarische Missionsdiözese im mittelirdischen Chanda errichtet und von der römischen Kurie dem Orden anvertraut. 
Diesem ersten Schritt folgten dann, unter dem Eindruck der im z. Vat.Konzil gefassten Entschließungen bis 1977 vier weitere Diözesen in Mittel- und Nordindien, die von Bischöfen aus dem CMI-Orden geleitet werden. 
 
Die Missionsdiözesen des CMI 's

Chanda, Sagar, Jagdalpur, Bijnor, Rajkot, Adilabad

Jedes dieser Missionsgebiete hat seine Eigenart und seine eigenen Probleme.  Aufgabe der Bischöfe und ihrer Helfer ist es, armen und notleidenden Menschen die Frohbotschaft zu verkünden die Botschaft der Liebe, daß sie von Gott in Jesus Christus geliebt und angenommen sind. Sie stehen vor der doppelten Aufgabe der Vermenschlichung und Vergöttlichung der ihnen anvertrauten Menschen. Entwicklung und Mission gehören zusammen; die Erlösung der Menschen ist ganzheitlich. Sie muß Leib und Seele umfassen. Es gibt keine Erlösung, die nicht zugleich Befreiung der Menschen von Armut, Krankheit und Analphabetismus ist. 

In den vergangenen Jahren hat der CMI seine Missionsarbeit über die Grenzen Indiens hinaus ausgeweitet. Patres des CMI wirken erfolgreich in Süd Amerika: Brasilien und Peru; In Afrika: Süd Afrika,  Kenia, Ghana, Kamerun, Aethiopia und Somalia und auf Madagaskar; in Nord Amerika und Kanada. Niederlassungen des Ordens befinden sich auch in Rom, New-York und Bonn. Indische Patres arbeiten als Seelsorger auch in Deutschland, nicht nur zur Aushilfe sondern in mehreren Diözesen auch als Kapläne und Pfarrer. So wirkt die Unterstützung, die deutsche Katholiken dem Orden gewährten, jetzt zurück und hilft, den steigenden Priestermangel in Deutschland ein wenig zu lindern.